Fladnitz - Ein Ort stellt sich vor

Fläche 66,5 km
Einwohner ca. 1800 Personen
Seehöhe 600 m bis 1720 m

Katastralgemeinden
KG Fladnitz/Teichalm
KG Schrems
KG Tulwitzdorf
KG Tulwitzviertel
KG Türnau

Das wunderschöne Feriendorf Fladnitz an der Teichalm liegt an der Nordseite des Passailer Kessels und ist nur ca. 45 km von der steirischen Landeshauptstadt Graz und von Bruck/Mur entfernt. Fladnitz ist das Herz des Naturparks Almenland, dem größten zusammenhängenden Almengebiet in Mitteleuropa, westlich begrenzt durch das Murtal. Fladnitz ist Klimabündnisgemeinde, Mitglied im Netzwerk "Gesunde Gemeinde" und seit 2006 Naturparkgemeinde.

Genießen Sie eine wunderschöne Berglandschaft mit vielen verschiedenen Wandermöglichkeiten im Sommer wie zB. Moorwanderweg auf der Teichalm, Badespaß, Reitmöglichkeiten, Mountainbiking, Kutschenfahrten, Paragliding, Drachenfliegen, Sommerfesten und vielem mehr.
Seit 2002 ist die 18-Loch-Golfanlage "Almenland" bespielbar. Mehr Infos unter www.almenlandgolf.at

Im Winter bieten sich Schifahren, Snowboarden und Langlaufen, Eislaufen, Eisstockschießen, Rodeln und Pferdeschlittenfahrten an. Außerdem gibt es ein Schaubergwerk, Tropfsteinhöhlen, begehbare Naturwunder wie die Bärenschützklamm, und ein Freilichtmuseum mit Brauchtumsveranstaltungen zu erkunden. 1997 wurde Fladnitz das schönste Blumendorf der Steiermark.

Geschichte

Fladnitz einst und jetzt

Jahrtausende sind vergangen, seit die Landschaft rund um Fladnitz von den ersten Menschen betreten wurde.
Aus dem dritten vorchristlichen Jahrtausend stammen die ersten Funde einer menschlichen Kultur, ein Hammerbeil aus Serpentin, das auf dem Goller ans Tageslicht befördert wurde.

Neben der nachgewiesenen illyrischen und keltischen Besiedlung hinterließ vor allem die Römerzeit deutliche Spuren. Ein römischer Grabstein aus dem 1. Jahrhundert nach Christi ist in der Kirchhofmauer rund um die Fladnitzer Pfarrkirche eingemauert, zwei weitere liegen im Joanneum in Graz.
Ende des 6. Jahrhunderts stießen die Slawen im Gefolge der kriegerischen Awaren in unser Gebiet vor. Nicht Gebäude oder Grabsteine sind davon erhalten geblieben, sondern Berg- und Flussnamen, so zB Fladnitz, Schrems, Rossegg oder Tober.
Nachdem das Gebiet 788 dem Frankenreich Karls des Großen einverleibt wurde, begann nun die bayrische Besiedlung des Beckens, an die vor allem die vielen Rodungsnamen wie Oberreith, Leisenreith, Greithbauer, Reiter oder Raith erinnern.

Der Rodungsleiter bewohnte einen Ritterhof, für den die besten Gründe ausgewählt wurden. Daraus entstand das Rittergeschlecht der "Fladnitzer", das sich aus mehreren Familien zusammensetzte. In der Zehentvertragsurkunde vom 15. Juli 1240 scheinen als Rechtsweiser schon "Ekardus et Valclinus de Fletinz" auf. Damit ist der Ort Fladnitz zum erstenmal urkundlich genannt.

Die erste Kirche in Fladnitz wird urkundlich 1285 erwähnt und laut Pfarrchronik 1303 konsekriert, Pfarrpatron ist der Hl. Nikolaus (6. Dezember).

Das Jahr 1483 wird als Baujahr der jetzigen spätgotischen Kirche angenommen. Diese Jahreszahl trägt eine gotische Rippe beim Altar der Schmerzhaften Mutter. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts schuf Phillipp Jakob STRAUB den jetzigen Hochaltar. Das Hochaltarbild des Hl. Nikolaus malte Johann Veit HAUCK.

Über Jahrhunderte hinweg spannte sich die Entwicklung von einer rein bäuerlichen in eine sehr stark touristisch orientierte Gemeinde, in der neben den vielen Erholungsmöglichkeiten im Sommer auch der Wintersport auf der Teichalm eine wichtige Rolle spielt. Beispiele hiefür sind der Bau des 5 ha großen Teichalmsees 1972 1974 und die Errichtung einer modernen Beschneiungsanlage 1995. Im Rahmen des Leader II - Projektes konnte 2001 / 2002 der schon jetzt überaus beliebte Moorwanderweg durch das Naturschutzgebiet "Latschenhochmoor Teichalm" errichtet werden. Als weiterer Höhepunkt kann wohl die Errichtung des Golfplatzes "Almenland" in den Jahren 2002 / 2003 bezeichnet werden. Seit Juni 2006 darf sich unsere Gemeinde auch "Almenland Naturpark Gemeinde" nennen.

Mit der Verleihungsurkunde vom 1.7.1966 erhielt Fladnitz ein Gemeindewappen, das einen Adler in grünem Dreieck auf goldenem Grund, sowie einen blauen Fisch auf silbernem Grund zeigt. Aus den Ortsnamen Fladnitz bei Passail und Fladnitz an der Teichalpe wurde ab 10. Oktober 1977 der nun gültige Gemeindename
FLADNITZ AN DER TEICHALM.

Fladnitz an der Teichalm

Veranstaltungskalender

15.12
2017

Toberer Holzstockturnier

mit mehreren Vorrunden und Finale

16.12
2017

Toberer Holzstockturnier

mit mehreren Vorrunden und Finale

11:00 - 18:00 "Advent im Almenland"

im Innenhof der Latschenhütte

17.12
2017

11:00 - 18:00 "Advent im Almenland"

im Innenhof der Latschenhütte

22.12
2017

Toberer Holzstockturnier

mit mehreren Vorrunden und Finale

23.12
2017

Toberer Holzstockturnier

mit mehreren Vorrunden und Finale

X-MAS-PARTY

im Gasthof/Café Pröllhofer/Hills am Rechberg

29.12
2017

Toberer Holzstockturnier

mit mehreren Vorrunden und Finale

30.12
2017

Toberer Holzstockturnier

mit mehreren Vorrunden und Finale

"Bauernsilverster" in der LAHÜ

mit Steir. Buffet, nur mit Reservierung

Steirer Guide 3D

Teichalmsee Gemeinde Fladnitz an der Teichalm ist ein geprüftes Tourismusziel auf Steirer Guide 3D

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